Weimarer Erklärung
„Es geht heute nicht mehr nur darum, weltmarktfähige Produkte zu entwickeln, die möglichst einfach zu handhaben und zu verstehen sind“, beschreibt Mitveranstalter Thomas Bade, Geschäftsführer des universal design e.V., das Anliegen der Konferenz. „In Zeiten der Globalisierung und einer alternden Gesellschaft bedarf es vielmehr eines gemeinsamen Verständnisses in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Die „Weimarer Erklärung“ wendet sich an diese Zielgruppen, Vor allem die wirtschaftlich, politisch und sozial Handelnden werden aufgefordert, sich dieses ganzheitliche Denken in ihren Entscheidungen zu Eigen zu machen. Wolfgang Sattler, Professor für Produktdesign an der Bauhausuniversität Weimar drückt es so aus: „universal design ist die Gestaltungsherausforderung der nächsten Jahrzehnte! Deutschland hat eine lange Tradition bei der Entwicklung und Evaluation demografietauglicher Produkte, Architekturen und Dienstleistungen. Diese Potentiale in zukunftsfähige, wirtschaftlich sinnvolle und ergebnisorientierte Strategien umzusetzen, ist bisher nicht ausreichend gelungen.

Von der Konferenz soll ein Signal ausgehen, dass auch in Deutschland die Zeichen der Zeit für ein vernetztes Agieren erkannt werden. Gregor Sauer, Geschäftsführer des BauhausTranferzentrumDesign freut sich, dass dieses Signal von Weimar aus geht: „So wie vor 90 Jahren mit der Gründung des Bauhauses ein Signal für eine neue Universalität des Bauens ausging, haben wir die zweite Stufe gezündet und den Ansatz auf alle gesellschaftlich relevanten Bereiche ausgeweitet.“


Die Weimarer Erklärung (download) vom 13.11.2009  zum universal design. Für mehr Informationen zu den Unterzeichnern wenden Sie sich bitte per mail an info@ud-germany.de





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